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Bourcefranc-Le Chapus

Bourcefranc-Le Chapus, letzte Gemeinde vor der Insel Oléron, besteht aus zwei Dörfern: Bourcefranc (aus „Freimarktflecken“ da steuerfrei) und Le Chapus (aus „Caput“ bzw. Kopf auf Latein). Heute ist es sogar der wichtigste Austernzuchthafen in der Ebene Marennes-Oléron. Ausserdem beherbergt die Gemeinde das Gymnasium für Meer und Küste zur Ausbildung der Jugendlichen in den Meeresberufen und vor allem Austernzucht.
 

Darstellung :

Die Gemeinde besteht aus verschiedenen Weilern. Neben Bourcefranc und Le Chapus gibt es La Pimpelière, La Sainceaudière, Châtain und einen Teil der Dörfer Nodes und La Chaînade. Seit ewig ist die Aktivität auf das Meer orientiert. Früher Salzsieder oder Fischer, sind die Einwohner heutzutage meistens Austernzüchter und einige andere auch Fischer. Bourcefranc-Le Chapus verfügt über eine logistische muschelkulturelle Plattform, die vor allem für den Versand von Schalentieren und Austern sehr wichtig ist. Ab Bourcefranc fährt man über den Viadukt zu der Insel Oléron.
 

Sehenswürdigkeiten :

Fort Louvois, auf dem Fels von Le Chapus erbaut, war das letzte Festungswerk unter Ludwig XIV und hat den Namen des Kriegsministers erhalten, der seinen Bau angeordnet hatte. Die Bauarbeiten durch François Ferry gemäss den Grundsätzen der von Vauban festgelegten Militärarchitektur begannen 1691 und wurden 1694 fertig. Die Kanonen der Festung kreuzten ihre Schüsse mit denen der Zitadelle von Château-D’Oléron, auf der anderen Seite des Meeresarms, um den Engländern den die Durchfahrt zu verbieten und auch um zu vermeiden, dass sie das Königsarsenal in Rochefort zerstören. Unter Denkmalschutz stehend seit 1929 wurde Fort Louvois 1944 beschädigt und von 1954 bis 1955 durch “Frankreichsbauten“ restauriert. Heute im Besitz der Gemeinde, ist er für Besichtigungen offen und ist über eine 400 Meter lange überflutbare gepflasterte Fahrbahn zugänglich.

Die Kirche Saint-Louis wurde 1687 auf königliche Anordnung und Bitte von Madame de Maintenon errichtet. 1694 wurde sie für die Gläubigen eröffnet. Das Bauwerk weist eine einfache Konstruktion auf, bestehend aus einem Kirchenschiff, einem etwas vorspringenden Querschiff und einer Apsis im Halbkreis. Die erste Glocke der Kirche, ursprünglich im Tempel Saint-Just 1604 untergebracht, wurde 1694 zur «neuen» Kirche in Bourcefranc transferiert. Der jetzige Glockenturm wurde durch den Abt Paul Bourgeon, Pfarrer der Gemeinde, 1957 hinzugefügt.

Die Mühle La Plataine ist eine Windmühle aus dem 17. Jahrhundert, völlig renoviert und im Besitz der Gemeinde. Sie kann an den europäischen Kulturerbetagen besichtigt werden.

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