Offizielle Website des Fremdenverkehrsamtes der Insel Oleron und Marennes

Suchen

bilout expert patrimoine histoire

Bilout

Vous ne me connaissez pas ? Remarquez moi non plus, mais c'est parce que je ne me suis pas présenté. Si je dis Bilout, ça parle plus, même si ça ne dit toujours rien à certains...
Fortsetzung lesen

Hiers-Brouage

Hiers-Brouage ist eine Gemeinde bestehend aus zwei Dörfern: Das von Hiers und das von Brouage, 1825 vereint. Inmitten des über 3000 ha grossen Moors bietet diese Gemeinde eine aussergewöhnliche Umwelt und ein Erbe ersten Ranges.
 

Darstellung :

Im Norden von Marennes, einige Kilometer vom Ozean entfernt, gegenüber der Insel Oléron, ist Hiers-Brouage ein unübersehbarer Ort für Kulturerbeliebhaber. Die Stadtmauern seiner Zitadelle mit Burgwarten als Kennzeichen erheben sich mitten im Moor mit einer unglaublich vielfältigen Fauna und Flora. Über viele Wanderwege kann der Besucher an jeder Ecke vieles entdecken: Reiher, Silberreiher und andere Schwäne. Im Frühling ist das Nest der Störche sichtbar. Hinter den Festungsmauern stellen zahlreiche Künstler und Handwerker ihre Werke in vielen Galerien aus. Ausstellungen werden dort regelmässig angeboten.
 

Sehenswürdigkeiten :

Die Festung von Brouage ist ein früherer Salzhandelshafen, um den sich Katholiken und Protestanten während der Religionskriege stritten. 1627 wurde Kardinal Richelieu hier Gouverneur. Ein Jahr später baute Pierre D’Argencourt die Stadtmauern, die von Vauban 1685 verstärkt wurden. Neben den Stadtmauern sind auch verschiedene Bauwerke zu sehen: die Königsschmiede, die Gefängnisschmiede, die so genannt wurde, weil sie für Gefangene als Gefängniszellen genutzt wurde, die Provianthalle, der Eiskeller, der unterirdische Hafen und Pulvermagazin. Wie ein Stern aus Steinen, mitten im Moor, zeigt sich die Zitadelle als Hafen mitten auf dem Lande. Sie gehört vollständig zum Inventar der historischen Denkmäler seit 1886.

1608 wurde die Kirche in Brouage erbaut. Sie ist Sankt Paul und Sankt Peter geweiht. Dieses grosse Bauwerk hat drei Kirchenschiffe durch Säulen getrennt, und weist eine ganz militärische Nüchternheit auf. Der Boden des Kirchenschiffs ist mit Grabsteinplatten bedeckt, davon vor dem Altar die des Markgrafen von Carnavalet, dem letzten Gouverneur von Brouage. Die Kirchenfenster sind das Werk von Nicolas Sollogoub. Sie wurden in der Zeit von 1982 bis 2001 durch die Provinz Neu-Braunschweig, durch die Stadt und die Provinz Québec, Ontario, privaten und öffentlichen Spenden und von Nicolas Sollogoub selbst finanziert. An der Fassade sind wunderschöne Wappenschilder zu bewundern, davon das von François D’Espinay De Saint Luc und von Pierre de Comminges.

1580 entwarf Bernard Palissy einen Brunnen, um Brouage mit Trinkwasser zu versorgen. In der Nähe der Kirche von Hiers wurde dieser Brunnen von Hiers erst 1618 realisiert. Dieser Behälter speicherte das Wasser aus den Quellen in der Umgebung, das durch die Bleikanalisationen bis Brouage floss. 1633 wurde entschieden, alle 200 Meter einen Kanaldeckel zur Wartung zu bauen. Dieses System funktionierte bis zum 18. Jahrhundert.

Vos avis...