Offizielle Website des Fremdenverkehrsamtes der Insel Oleron und Marennes

Suchen

Le Gua

Le Gua ist die östlichste Gemeinde des Beckens von Marennes. Sie ist durch die Begegnung des Salzwassers mit dem Süsswasser deutlich geprägt: Mit einer Vielfältigkeit an Landschaften und typischen Menschenaktivitäten.
 

Vorstellung :

Das Gebiet von Le Gua liegt an einem idealen Platz an der Kreuzung zweier wichtigen Achsen: La Rochelle-Royan und Oleron-Saintes. Diese Lage, in Verbindung mit der Entfernung der grossen Stadtzentren, ermöglichte dieser Gemeinde eine schöne Handelsaktivität mitten im Dorfzentrum und an der Peripherie mit Spezialgeschäften. Die Gemeinde zählt somit heute zu den Wirtschaftspolen der Umgebung. Die Gemeinde ist original, indem sie mehrere Lebenszentren aufweist. Die Dörfer Châlons, Souhe, Saint Martin du Gua, Monsanson und Dercie umfassen fast die Hälfte der Bewohner. Wie überall sind die Dörfer vor allem Wohngebiete. Dennoch war alles zu finden, was benötigt wurde. Saint-Martin z. B. zählte vor dem Krieg drei Kneipen, einen Mechaniker, eine Bäckerei, zwei Lebensmittelgeschäfte und es ist noch möglich, zum Friseur zu gehen bzw. Eisenwaren zu kaufen.
 

Sehenswürdigkeiten :

Die «Saloches», Kuppelsteinbauten, oder «Gabirottes», Zuckerhutbauten, haben zur Salzlagerung gedient bzw. den Zöllnern Schutz geboten, deren Rolle es war, Salztransport und –ladung zu überwachen. Auf den Fotos um 1900 stellten sich die „Gabelous“, Salzzöllner, in Hütten aus Brettern und Zweigen unter. Auf Erhöhungen gebaut aus Bruchsteinen, die die Menschen mit den Händen trugen, haben diese Bauten innere Höhen, die nicht über 1,60 m und ihre Flächen nicht 1-2m² übersteigen. Ausmasse, die zu eng erscheinen, um zu dem Zweck benutzt worden zu sein, der ihnen zugewiesen wird, aber das Geheimnis um diese „Kuppelsteinbauten“ aufrecht erhalten.

Die Kirche Saint-Laurent, wahrscheinlich aus dem 11. bzw. 12. Jahrhundert, hat während der Religionskriege schwer gelitten. Von ihrer Ursprungsform bleibt heute nur noch ein Teil des Glockenturms übrig. Der Rest des Bauwerks wurde am Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet und leicht verschoben im Vergleich zu ihrer Ursprungsstelle. Der Glockenturm, der sich an der Kreuzung der Querschiffe befand, steht also heute auf der Südseite des Kirchenschiffs. Die neo-klassische Fassade hat eine gewisse Eleganz. Das Innere aus dem 19. Jahrhundert zeigt wirklich den Geist dieser Zeit.

Vos avis...