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Nieulle sur Seudre

Das Gebiet Nieulle-Sur-Seudre besteht hauptsächlich aus Salinen mit Richtung auf den Fluss Seudre. Die Wohnhäuser sammeln sich auf einer früheren kleinen Insel in der Seudre-Bucht. Dadurch herrscht ein gewisser Familiengeist.
 

Darstellung :

Die beiden unterschiedlichen Dörfer von Klein-Nieulle und Gross-Nieulle entstanden aus zwei Adelslehensgütern: Die Behausung Feusse (Klein-Nieulle), mit einem geschnitzten Tor aus dem 15. Jahrhundert, und die von Toucheronde (Gross-Nieulle) aus dem 18. Jahrhundert, in einem hübschen grünen Umfeld eingebettet.

Angesichts ihrer altüberlieferten Berufung haben diese beiden Dörfer einen landwirtschaftlichen Charakter bewahrt, typisch für die See-Saintonge: Zusammenstehende, gefächerte Häuser mit einem Hof, genannt „Querreux“, mit Nebengebäuden, Brunnen und Glocken. Die Öffnungen entsprechen ihrer Funktion: Breite Tore für Weinlager, hohe Heufenster, niedrige Wohnhaustüren…

Von 507 Bewohnern in 1990 ist die Gemeinde auf 710 in 2004 und 1127 in 2010 gewachsen, d.h. die stärkste Zunahme des ganzen Kantons. Diese Ausdehnung geht gleichzeitig mit Landwirtschafts- (Viehzucht), Austernzucht- und Handwerksaktivitäten in voller Ausdehnung einher. Port-Paradies, der so richtig genannte, aufgrund seiner Lage voller Charme, ist das Wahrzeichen der Austernzucht in Nieulle, obgleich sehr zerstreut.
 

Sehenswürdigkeiten :

Die erste Kirche wurde 1847 erbaut. 1854 erlangten die Einwohner von Nieullais endlich die Gründung einer unabhängigen Pfarrgemeinde und bauten eine robustere Kirche wieder auf, die Kirche Notre-Dame, geweiht der Heiligen Maria der unbefleckten Empfängnis. Der Pfarrer Savary, der dort 1861 berufen wurde, war der wirkliche Handwerker, in der ganzen Bedeutung dieses Wortes. Er installierte Gewölbe und Steinplatten. Er liess den Glockenturm bauen und installierte ein Steintaufbecken mit einer seltenen Abdeckung aus gerieftem Zinn, einen grossen Hauptaltar mit einem barocken Baldachin. Hinzu fügte er zwei grosse tropische Austernmuscheln als Weihwasserbecken.

Der protestantische Tempel von Nieulle-Sur-Seudre erstand 1836 in Klein-Nieulle dank der Spenden der Protestanten und vor allem der reichen Familie Garesché. Die Fassade ist schlicht, hat aber ein sehr gepflegtes gemeisseltes Dekor mit der Aufschrift „Hier ist das Haus Gottes“ und „Studieren Sie die Schriften St Johann, Lied X, Vers 39“.

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