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Dolus d'Oléron

Dolus d'Oléron ist mit 2900 Hektaren die wichtigste Gemeinde des Südkantons der Insel Oléron. Dolus d'Oléron erstreckt sich von der Ostküste zur Westküste.
 

Darstellung :

Dolus d'Oléron bietet eine sehr grosse Vielfältigkeit an Landschaften: Wälder, Moor, Acker (Weinbau, Obst- und Gemüsefelder), Pinienwälder bzw. Austernzuchtorte.

Die Gemeinde besteht aus verschiedenen Weilern und Austernzuchthäfen. Ihre weiten Feinsandstrände sind ideal zum Baden und das Moor günstig zur Beobachtung von Vögeln. Gerade hier in Dolus d'Oléron hat sich das Vogelmoor ausgebreitet, eine unübersehbare Etappe für Naturliebhaber. Ileo bietet Hallen- und Freiluftschwimmbad, Hanggleiten, Balneo, Wassergymnastik… Vergnügen, Entspannung und Fitness sind sicher! Vermerk: Dieser Wasserkomplex ist für Gehbehinderte völlig zugänglich.
 

Sehenswürdigkeiten :

Im Dorfzentrum wurde die Kirche Sankt André, die bereits 1391 erwähnt wurde, durch Protestanten während der Religionskriege zerstört. Ab Anfang des 17. Jahrhunderts wiederaufgebaut, zeigt sie heutzutage eine klassische Architektur ohne besonderen Stil, bis auf ihren Glockenturm der Saintonge, der einzige auf der Insel Oléron. Im Inneren können der Hochaltar und der Altaraufsatz aus Schnitzholz aus dem 17. Jahrhundert bewundert werden, als Wiederspiegelung des damaligen Geschmacks für beladene Stuckarbeit.

An der der Grande Rue 4, vor dem Rathaus, zieht ein Haus die Blicke auf sich: Jedes Fassaden-element hat ein besonderes Dekor. Diese Arbeit ist von 1892 in der Zentralrosette, wobei die rechte Seite zeigt, dass der Mann Bildhauer war und zur Gesellenunion gehörte. Handelt es sich da um sein Meisterwerk?

Richtung Allards steht ein alter Taubenschlag, der zum Anwesen von La Cailletière gehört. Mit einem achteckigen Unterbau hat er noch oben einen nicht hohen zylindrischenr Turm. In der Schulstrasse steht das Ehrenmal des ersten Weltkriegs, das Kunstwerk eines Bildhauers aus Oléron: André Vincent. Es zeigt eine Bewohnerin von Oléron in traditioneller Kleidung in Begleitung ihres Sohnes am Grab ihres im Krieg gefallenen Ehemanns, symbolisiert durch einen Helm auf Lorbeeren. Die Hand zeigt eine Inschrift: „Erinnere dich“.

In La Perroche zieht eine romanische Kapelle, die mitten im Sand verloren ist, die Aufmerksamkeit auf sich. Am Anfang des 12. Jahrhunderts wurde sie durch „Gesellenpriester im Dienste Gottes“ errichtet. Sie ist der Kirche des Klosters, Sankt Medard geweiht. Das Kloster wurde durch die Salzsieder im Kampf gegen die Salzsteuer verwüstet, anschliessend umgebaut, wurde sie auch während der Religionskriege zerstört. Das Malteser Kreuz schmückt das Kirchenschiff der Kapelle, die ursprünglich einen freistehenden Glockenturm hatte, der zusammenbrach. Am Ende des 19. Jahrhunderts ersetzte ihn das Strassenbauamt durch eine Bake aus geteerten Brettern als Seezeichen, heutzutage verschwunden. Das Kloster La Perroche kann nur von aussen betrachtet werden, da es heute Privatbesitz ist.

Napoleon der Erste hatte grosse Projekte für La Perroche vor. Er wollte dort einen Hafen einrichten, die Reede Les Trousses mit einem Kanal verbinden mit Mündung in die Fahrrinne La Perrotine, um die Blockage von Rochefort durch die Engländer zu brechen. Einige Arbeiten wurden unternommen aber der Ozean vernichtete sie.
 

Die Dörfer :

Auf der Westküste bieten Vert-Bois und La Remigeasse zwei der schönsten Strände der Insel Oléron kilometerweit.

Auf der Ostseite befinden sich Austernzucht-stätten von Dolus-D’Oléron und vor allem der Kleinhafen von La Baudissière. Dort sind die bunten Hütten der „Meeresbauern“ der besondere Reiz dieser Gegend. Einige davon wurden restauriert und dienen heute als Werkstätte für Künstler und Handwerker. Die Austernzuchtaktivität ist dort dennoch sehr lebhaft. Ein Halt zum Austernverzehr ist ein Muss. Les Allards, Les Bardières, Le Riveau sind ebenso sehr authentische Dörfer mit traditioneller Architektur.

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