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La Brée les Bains

Mit einem kleinen Hafen an der Nord-Ost-Küste der Insel ist La Brée-Les-Bains eine der kleinsten Gemeinde des Gebiets.
 

Darstellung :

Früher an Saint-Georges-D’Oléron angegliedert, erhielt sie 1953 ihre Verwaltungsautonomie. Dieses kleine Dorf, früher „La Bray“ bzw. «Brennus» genannt, wurde von Fischern und Weinbauern bewohnt. Heute gibt es kaum 800 «Brennas», die hier wohnen.

Mit Blick auf den Kontinent bietet dieser Badeort sämtlichen Service und Aktivitäten für einen gelungenen Urlaub: Strände, Markt und Geschäfte, Sport- oder Entdeckungsaktivitäten, Radwege… Tourismus und Sinn für Gastfreundschaft gehören hier zur Tradition: Pierre Loti verbrachte hier als Kind seine ersten Ferien.
 

Sehenswürdigkeiten :

Nach der Gründung der Gemeinde erhielt das Dorf von La-Brée-Les-Bains erneut eine kleine Kirche, da die vorherige, Sankt Eutrope geweiht, während der Revolution geschlossen und dann als Nationalgut verkauft wurde. Das derzeitige Bauwerk, auf der Stelle eines Weinlagers, wurde dank der materiellen Hilfe der ganzen Bevölkerung gebaut. Das Eingangsportal im Süden öffnet sich auf ein einziges Schiff. Dieses Bauwerk ist von 1958. Seine Originalität stammt aus seinen Steinen aus dem «Eisenfels» im Watt. Diese lehm-kalkhaltigen Schiefern, diese runden eingesetzten Landdachpfannen sowie der freistehende Glockenturm über dem Ganzen, geben dieser Kirche eine harmonische Eleganz im typisch Brenner Baustil.

Die Mühle von La-Brée ist typisch für die Mühlen auf Oléron. Sie besteht aus drei versetzten Ebenen: Die zweite Etage beherbergte die Mühlsteine, die erste war für die Mehlankunft und das Eintüten gedacht, wobei das Erdgeschoss zur Lagerung der Korn- und Mehlsäcke reserviert war. Die Mühle mit einem verengenden Verlauf, aus dem 15. Jahrhundert, ist mit einer Haube von Dachpfannen aus Kastanienbäumen bedeckt. Eine Seltenheit: Diese Mühle hat immer noch ihren früheren Mechanismus. Da in Privatbesitz, kann sie nur von aussen angeschaut werden.

An der Meeresfront, zwischen La-Brée-Les-Bains und Saint-Denis-D’Oléron, zeigen sich bei Ebbe Fischschleusen, die noch aktiv sind. Diese Jahrhunderte alten Fischfallen haben Generationen von Brenais mit Meeresprodukten ernährt und tun es heute noch.

Die Salinen gehören auch zum Kulturerbe. Die Salzgewinnung ist die älteste Produktion auf der Insel Oléron. Auch wenn sie seit dem 19. Jahrhundert einen starken Niedergang erlitten hat, war diese Industrie sehr wichtig im Laufe der vergangenen Jahrhunderte. Die Mönche haben ab dem 11. Jahrhundert die Salinen im Küstenmoor gegraben.
Schnell haben die Produktion und vor allem die Qualität des auf Oléron gewonnenen Salzes die Schiffsflotten aus den französischen Küsten und aus Ländern Nordeuropas angezogen. Die heute eingesetzten Techniken sind praktisch die von früher: Die gesamte Arbeit erfolgt per Hand, wenn es darum geht, für einen richtigen Betrieb zu sorgen, sowohl bei der Wasserversorgung, der Wartung des Bodens und der Lehmwände der verschiedenen Behälter, als auch bei der eigentlichen Salzernte.
Das Moor in Brée-Les-Bains ist eine echte Saline nach alter Art. Der Salzsauner, den Sie zur guten Jahreszeit sehen, wie er sein Salz (Blumensalz und grobes Salz) „zieht“, heisst Sie zu einer Besichtigung willkommen und erklärt Ihnen seine Arbeit.

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