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Le Château d'Oléron

Château-D’Oléron liegt im Südosten an der Spitze der Insel Oléron. Als Hauptort des Südkantons ist es bevölkerungsmässig die zweitwichtigste Stadt der Insel Oléron. Diese „Hauptstadt der Austernzucht“ bietet viele Facetten sowie ein umfangreiches geschichtliches Kulturerbe.
 

Vorstellung :

Wenn die Salzgewinnung die Geschichte von Château-d’Oléron geprägt hat, ist heute die Austernzucht die Hauptaktivität der Gemeinde. Der sehr dynamische Handel und die Werft sind ebenso wichtige Sektoren. Der Sonntagsmarkt zieht viele Leute von der Insel und vom Kontinent an. Diese Festungsstadt ist über zwei Tore erreichbar: Im Süden das Tor von Ors, von dem Namen des Dorfes, wohin es orientiert ist; im Norden das Tor von Dolus.
 

Sehenswürdigkeiten :

Die Zitadelle von Château-D’Oléron ist ein unübersehbarer Besichtigungsort für denjenigen, der auf der Insel Oléron kurz weilt. Richelieu befahl ihre Errichtung, die auf den Überresten eines früheren mittelalterlichen Schlosses von 1630 basiert. Dieses wurde während der Religionskriege bei der Schlacht zwischen Agrippa d’Aubigné, den Hugenotten, und Franz D’Espinay De Saint Luc, Gouverneur der katholischen Stadt Brouage zerstört. Pierre D’Argencourt war der erste Abgesandte vor Ort. Der Ritter Louis Nicolas De Clerville wurde sein Nachfolger und das Bauwerk wurde verändert, vergrössert und beendet auf Befehl von Sebastien Le Prestre De Vauban. Inzwischen wechselte seine Bestimmung als Festung.

Von dann an wurde sie in das Wehrsystem des königlichen Arsenals von Rochefort eingegliedert, auf Befehl von Colbert 1666. 1694 war es nach Beendigung von Fort-Louvois das Ziel, die Kanonenschüsse der beiden Festungen zu kreuzen. Die Meeresenge „Coureau D’Oléron“ war damit „verriegelt“, da die feindlichen Schiffe sie nicht mehr durchfahren und Rochefort bedrohen konnten. Die Festung wurde teilweise bei dem alliierten Bombenangriff am 17. April 1945 zerstört.

Die Markthallen beherrschen das Stadtzentrum. Auf dem Giebel stehen zwei Daten: 1771 und 1891. Das zweite entspricht dem Bau der jetzigen Hallen; das erste der vorherigen.

Der öffentliche Brunnen genau vor den Hallen ist das Werk von Jean Paillé, Gesellen der Union der ‘Pflichtgesellen. Aus einer Mischung von Renaissance und Barock ist er mit Skulpturen von Meeresmotiven geschmückt. Errichtet 1851, steht der Brunnen seit 1937 unter Denkmalschutz.

Der Austernhafen von Château-D’Oléron ist ein Muss als Flanierort. Viele alte Hütten wurden restauriert und dienen jetzt als Werkstätten für Künstler, die ihre Werke dort ausstellen.

Die Kirche Notre-Dame-De-L’Assomption, 1700 begonnen, musste 1883 abwarten, um sich einen Glockenturm zu leisten. Die mittelalterlichen Kirchen dieser Stadt wurden bei Vergrösserungsarbeiten der Zitadelle zerstört. Im Inneren sind die Werke von Omer Charlet, einem 1809 in Chateau-D’Oléron geborenen Kunstmaler und Ingres-Schüler, mehrmals mit Medaillen ausgezeichnet.
 

Die Dörfer :

Es ist nicht möglich von Ors zu sprechen, ohne dessen Fahrrinne und dessen bunte Austernhütten zu erwähnen. Bei Flut ist es eine richtige Schau, die flachen Schiffe zum Meeresarm ausfahren zu sehen. In La-Chevalerie, in kleinen Gassen, weisen einige Häuser sehr erstaunliche Baustile auf. La Gaconnière, Le Petit und Le Grand Gibou, La Renisière … so viele Satellitendörfer rund um Château-D’Oléron, die wirklich eine Besichtigung wert sind.

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