Offizielle Website des Fremdenverkehrsamtes der Insel Oleron und Marennes

Suchen

Le Grand-Village-Plage

Le Grand-Village-Plage liegt zwischen Saint-Trojan-Les-Bains im Westen, Château-D’Oléron im Osten und Dolus-D’Oléron im Norden.
 

Darstellung :

Als charmanter kleiner Badeort zwischen Ozean, Moor und grossem Pinienwald, beherbergt Le Grand-Village-Plage ungeahnte Reichtümer. Natürlich die Strände, die schönsten der Insel Oléron, aber auch unübersehbare Besichtigungspunkte. Mit einer kleinen Fläche von 6 km² lässt sich die Gemeinde mit dem Rad oder sogar zu Fuss entdecken. Radwege, Wanderwege und Sportpfade durchkreuzen Le Grand-Village-Plage von Osten nach Westen und von Süden nach Norden. Baden, Surfen (berühmter Spot), Strandsegeln, Fusswanderung, Radfahren, Tennis… Hier ist ein Reiseziel „natürlich sportlich!“
 

Sehenswürdigkeiten

Errichtet ab 1974, beherbergt das Bauernhaus, Bauernhof von Oléron mit seinen typischen Nebengebäuden wie früher, eine kostbare völkerkundige Kollektion. Durch Möbel, Werkzeuge, Utensilien stellt die „Thieusine“ (Küche) das traditionelle Innenleben auf Oléron in den vergangenen Jahrhunderten dar. An einer Aussenmauer steht eine «Fischstange». Die Älteren hatten die Gewohnheit, daran ihren Fischfang zu hängen, in einigen Metern Höhe. Der Fisch trocknete so je nach Seebrise, ausser Reichweite der Katzen und zu hoch, dass die Fliegen darauf ihre Eier ablegen konnten. Eines der Gebäude ist das Museum für Hauben und Trachten. Dort werden Kleidungen von Oléron ausgestellt: Fest- oder Arbeitskleidung, von Männern, Frauen, Kindern und eine umfangreiche Palette alter Hauben, davon die berühmte „Quichenotte“.

Im kleinen Dorf zeigt der Salinenhafen eine Saline der Oléroner Art, wie die den Süden der Insel Oléron jahrhundertelang bedeckt haben. Im aktiven Dienst ist der Salzsieder zu sehen, wie er die Salzblumen pflückt und das grobe Salz am Ende des Sommertages sammelt (wirklich sehenswert). Den Salzspeicher, wo er seine Produktion lagert, nutzt er auch als Geschäft, um sie zu veräussern. Salinenbesichtigungen mit Führung werden angeboten, um alles über dieses jahrhundertalte Know-How zu erfahren. Am Ort führt das Ökomuseum die Geschichte der Austernzucht. Zeitausstellungen und Animationen werden dort regelmässig organisiert. Einmal pro Woche bietet der Salinenhafen den Rahmen für einen Bauernmarkt, der für den Genuss der Augen und des Gaumens nicht zu verpassen ist! Durch Interpretationspfad, Radwege, Kahnverleih kann der Besucher den Ort frei und nach seinem Rhythmus entdecken. 1990 gegründet, gehört der Salinenhafen zum Netz von Naturpolen in der Charente Maritime.

Die Kapelle Sankt Joseph an der Dorfeinfahrt ist im neugotischen Baustil erbaut. Die Pfarreiregister beweisen deren Dasein schon im 18. Jahrhundert. Die Schulkinder machten sich ein Spiel daraus, die Glocke läuten zu lassen, indem sie Steinchen darauf warfen. Im Laufe der Zeit verursachte das Gewicht der auf dem Dach versammelten Steine ihren Einsturz. Am Anfang des 20. Jahrhunderts verfiel die Kapelle zur Ruine. Jacques Antoine, Pfarrer der Kirche, beschloss dann ihren Wiederaufbau und die Arbeiten begannen 1809. Einige reiche Dörfler lieferten Materialien, wobei andere ihren finanziellen Beitrag beitrugen. Schnell nahmen der gute Wille und die Grosszügigkeit der Bewohner ab und die Baustelle wurde unterbrochen. Einige „gute Seelen“ ermöglichten dann deren Beendigung. Elie Murat, hiesiger Maler malte 1990 wunderschöne Fresken mit Lebensszenen der Grossbauern.

Vos avis...