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Saint-Denis d'Oléron

Bei der Ankunft in Saint-Denis-D'Oléron, nach Durchfahrt der Insel Oléron vom Süden nach Norden, erliegen Sie bestimmt dem Charme dieses echten Dorfs mit tausend Facetten...
 

Darstellung :

Saint-Denis-D'Oléron ist die nördlichste Gemeinde der Insel Oléron. An der Meeresenge von Antioche gelegen, befindet sie sich gegenüber der Insel Ré und La Rochelle im östlichen Teil. Mit einer starken Bevölkerung von 1200 Seelen, bietet Saint-Denis-D'Oléron alle Vorteile eines heutigen Badeortes, wobei sie den Charme und die Echtheit der früheren Dörfer auf Oléron bewahrt. Mit dem Reichtum einer jahrhundertealten Geschichte besitzt Saint-Denis-D'Oléron ein wesentliches Kulturerbe und bietet eine grosse Vielfalt an Landschaften und Einrichtungen: Yachthafen, Strände, Leuchtturm von Chassiron, Museum, Mediathek, Ausstellungsraum, Naturgebiete, Geschäfte und Markt.
 

Sehenswürdigkeiten :

Saint-Denis-D'Oléron bewahrt ein wesentliches Kulturerbe, angefangen mit seiner Kirche, die inmitten des Dorfes errichtet wurde. Gegründet im 11. Jahrhundert, weist sie ein wunderschönes Portal aus dieser Zeit auf, das im typisch romanischen Baustil gehalten ist. Verbrannt während der Religionskriege wurde sie dann wieder aufgebaut und bis zum 19. Jahrhundert verändert, der Zeit, wo der Glockenturm errichtet wurde. An der Einfahrt von Saint-Denis-D'Oléron ist ein prächtiges bürgerliches Herrenhaus, das 1675 gebaut wurde: Die Behausung Guillotin. Dieser Herrensitz bekam seinen Namen von der Familie, die ihn bewohnte und ein Mitglied dieser Familie versuchte, die Zucht des Maulmeerbaums auf der Insel einzuführen und eine Seidenfabrik zu gründen.

Angesichts seiner einmaligen Lage zog Saint-Denis-D'Oléron sehr früh Besucher an, die sich den Freuden der ersten „Meeresbadegänge“ ergaben. Aus dieser (Belle) Epoche bleiben uns überall im Dorf elegante Villen im Badeortstil und vor allem ein wunderschönes Hotel, Le-Moulin-De-La-Galette, wie ein Thron auf dem Marktplatz. Saint-Denis-D'Oléron zählt viele Dörfchen, deren niedrige Häuser mit weisser Fassade und grünen oder blauen Fensterläden den Charme der traditionellen Konstruktionen bewahrt haben. In der warmen Jahreszeit schmücken sich die Gassen, die sich durch den Ort schlängeln, mit bunten Stockrosen.
 

Chassiron :

Chassiron, im nördlichsten Teil der Gemeinde, ist aus vielen Gründen eine einmalige Stätte: Natürliche wilde Zone, am Rande von Kalkfelsenwänden, von einem majestätischen Leuchtturm überragt. Mit 46 Metern Höhe ersetzte er 1836 seinen Vorgänger, der aus dem 17. Jahrhundert stammte.

Ursprünglich ganz weiss, wurde er 1926 mit drei schwarzen, 6-Meter-breiten Streifen versehen. Zur Ergänzung dieser Einrichtung und zur Sicherung der Meeresenge von Antioche, die so viele Schiffsbrüche erlebt hat, wurde 1925 die Boje mit demselben Namen errichtet. Chassiron zählt gleichfalls zahlreiche Fischschleusen, die bei Ebbe sichtbar sind, und einige davon sind noch im Betrieb. Diese «Fischfallen», die aus Urzeiten stammen, sind typisch auf den Inseln in der Charente und zeigen wohl die Findigkeit der Vorfahren: Nicht nur die Versorgung mit Fischen für die Bewohner, ohne aufs Meer fahren zu müssen, sondern auch als Schutz für die Küsten bei Sturm.
 

Der Leuchtturm :

Die Bauarbeiten des Leuchtturms von Chassiron begannen 1834 und wurden zwei Jahre später beendet. Er ging also am 1. Dezember 1836 in Betrieb. Vorher existierte bereits ein anderer Leuchtturm an diesem Ort. Errichtet im 17. Jahrhundert, unter Aufsicht des Ingenieurs François de Ferry, bestand er aus einem zylindrischen Turm von ca. 20 Metern. Der heutige Turm mit 46 Meter Höhe bietet einen einmaligen Weitblick auf die Meeresenge, die Insel Ré, Aix, Fort Boyard und die Landschaftsgärten des Leuchtturms selbst. Dazu beherbergt er ein sehr interessantes Museum auf spielerischer Art.

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