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Saint-Pierre d'Oléron

Saint-Pierre-D'Oléron hat seinen Rufnamen «Hauptstadt» der Insel Oléron der Bedeutung seiner Bevölkerung zu verdanken, die dort dichter ist, als in anderen Dörfern der Insel. Seine geografische Lage im Zentrum macht es zum Kreuzungspunkt, der seine Entwicklung begünstigt hat.
 

Darstellung :

Saint-Pierre-D'Oléron ist das Wirtschafts- und Handelszentrum der Insel Oléron, aber auch verwaltungs- und kulturmässig. Auf dem Platz Gambetta bietet das Museum der Insel Oléron eine Dauerausstellung sowie Zeitausstellungen an. Unabhängig von der Jahreszeit sind seine Fussgängerzonen belebt und sein Markt mit lokalen und bunten Produkten auf Marktständen zieht eine zahlreiche Kundschaft an. Die Gemeinde besteht aus verschiedenen Dörfern und streckt sich von Osten nach Westen zwischen Saint-Georges-D’Oléron im Norden und Dolus-D’oléron im Süden. Zu diesen Dörfern zählt u.a. der berühmte Fischerhafen La Cotinière.
 

Sehenswürdigkeiten :

Die Kirche mit unübersehbarem Ausmass richtet ihren sechskantigen Glockenturm zum Himmel. Seine Höhe ist ein Navigationsseezeichen. Von oben bietet ein prächtiger Weitblick einen Genuss für das Auge. Am Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Kirche Saint-Pierre-D'Oléron an der Stelle einer anderen aus dem 12. Jahrhundert errichtet, die während der Religionskriege zerstört wurde.

Auf dem Platz Camille-Mémain steht ein Pfeiler, genannt Totenlaterne. Er ist der höchste von in Frankreich existierenden zehn. Im 12. Jahrhundert wurde er inmitten eines mittelalterlichen Stadtfriedhofs erbaut. An der Spitze beherbergte eine kleine Laterne eine Flamme. Ein Älterer erklärt, dass sie dort zum „Gedenken der Seelen der Toten“ war und vergisst nicht zu sagen „und die Lebenden zu warnen“. Weitersagen.

Das Schloss Le-Berton, der Landherren von Bonnemie, wurde im 14. Jahrhundert errichtet. Dieses Anwesen erfuhr Veränderungen bis in die heutige Zeit. Sein Landschaftspark lädt zum Träumen und zum Spaziergang ein.

Wie kann Saint-Pierre-D’Oléron vorgestellt werden, ohne Pierre Loti zu erwähnen. Die Insel, wo er als Kind seine Sommerferien verbrachte, war eine Anregungsquelle für diesen grossen Schriftsteller, Akademiker und Marineoffizier. Obwohl aus Rochefort stammend, hat er sich gewünscht, in Saint-Pierre-D’Oléron nach seinem Tod beerdigt zu werden. So ruht er seit 1923 im Garten des Ahnenhauses. Verkauft durch die Familie seiner Mutter, hat Pierre Loti es 1899 wiedererlangt und Ahnenhaus getauft. Ein Schild an der Hausfassade in der Strasse Pierre Loti erinnert es dem Spaziergänger.
 

La Cotinière :

Eine Ansammlung bunter Farben, das ungebrochene Ballett der Schiffe im Hafen, ein intensiver Betrieb auf dem Dock zu jeder Jahreszeit: Wir sind in La Cotinière ! Ganz im Westen, gegenüber dem offenen Meer, ist dieser typische kleine Fischerhafen für die Qualität der Produkte bekannt und anerkannt, die dort ausgeladen werden: Seebarsch, Seezunge, Langusten, Langschollen… Edle Arten und gut angepasste Fischfangtechniken machen aus La Cotinière den ersten Fischerhafen der Charente-Maritime und den siebten auf nationaler Ebene. Die Rückkehr der Schiffe zur Entladung der Fische ist der Moment eines Spektakels, das ein Muss ist.

Hier ist Leben überall, bis in die kleinen Dorfstrassen bzw. auf dem Markt morgens. Zwischen den niedrigen Fischerhäusern mit weisser Fassade und grünen oder blauen Fensterläden wird flaniert, ein Eis nach dem Baden gegessen, eingekauft oder auf einer Café-Terrasse entspannt. Abends auf dem Dock bei den Ladentischen der Strassenhändler sind die Leute präsent bei Konzertmusik: Animation, Feuerwerk… Im Sommer ist in La Cotinière die Saison auf ihrem Höhepunkt.
 

Die Dörfer:

La Biroire, La Menounière und La Chefmalière, die zum Schutz gegen den Wind hinter der Düne liegen, bieten die ganze Authentizität der traditionellen Architektur auf Oléron. Diese Dörfer bieten eine Vielfalt an Gassen voller Blumen zum Flanieren, im angenehmen Schatten älteren Mauerwerks aus Bruchsteinen. La Boirie, Arceau, L’Eguille und La Perrotine als kleines Inselchen mitten im Moormosaik sind zu entdeckende Dörfer in der Nähe.

Hier mischen sich Land und Meer. Süsswasser und Salzwasser vereinigen sich, bilden eine echte Heiligstätte für Fauna und Flora. Die aussergewöhnliche Lage von Fort-Royer im Naturreservat von Moeze-Oléron bietet eine typische Landschaft aus bunten Austernzuchthütten inmitten von Anlagen aus Austernteichen. Besichtigungen mit Führung werden dort angeboten, um alles über den Beruf dieser „Meeresbauern“ zu erlernen.

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