Kirchen

Das religiöse Kulturerbe in Marennes-Oléron ist sehr reichhaltig. Jede Gemeinde verfügt über eine Kirche und mehrere unter ihnen sind als historisches Monument eingestuft.

Die Insel Oléron zählt mehrere bedeutende romanische Kirchen wie etwa die von Saint-Georges d’Oléron, die im XI. und XII. Jahrhundert gebaut wurde. Damit ist sie eine der ältesten der Insel. Im Laufe der Jahrhunderte wurde häufig an der Kirche gebaut. Von der Grundform der Kirche verbleiben heute noch das Schiff und das Westportal. Sie wurde 1568 von den Hugenotten zerstört, ist aber im XVII. Jahrhundert restauriert und vergrößert worden. Ihre Fassade besteht heute aus vier großen Säulen und einem runden Fenster aus jüngerer Zeit. Sie ist ein wirkliches Meisterwerk.

Die Kirche Saint-Denis d’Oléron wurde im XII. Jahrhundert unter Aliénor von Aquitanien erbaut. Sie war zu jener Zeit ein befestigtes Bauwerk. Sie kannte in der Folgezeit eine stürmische Geschichte. Am interessantesten sind die bemerkenswerte Fassade mit ihren Säulen, ihr Portal und ihre geometrischen Zeichnungen.

Der Grundstein der Kirche Saint-Pierre de Sales de Marennes wurde 1047 gelegt. Sie wurde im XIV. und XV. Jahrhundert wiederaufgebaut und beherbergt einen prächtigen Kirchturm von 85 Metern Höhe. Auf der Spitze des Turmes befindet sich eine Terrasse, die einen unvergleichlichen Ausblick auf das ganze Becken von Marennes bietet.

Die Kirche Saint-Saturnin in der Gemeinde Saint-Sornin ist ein wahres Kleinod romanischer Kunst. Sie wurde auf der Basis einer Klosterkirche im XII. Jahrhundert errichtet. In den Religionskriegen wurde sie wiederholt getroffen. Ihr Kirchturm und ihr Chor wurden zu Ende des XIV. und zu Beginn des XV. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Die Fassade und das Portal gehen auf das XVI. Jahrhundert zurück. Wesentliche Restaurierungsarbeiten zwischen 1978 und 1988 haben längst verlorengeglaubte Strukturen wieder an den Tag kommen lassen. Es wurden herrliche Fresken aus dem XVII. Jahrhundert wieder entdeckt.

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