Die Feuchtgebiete

Auf der Insel Oléron und im Becken von Marennes liegen die wichtigsten Feuchtzonen Frankreichs. Sie wurden im Laufe der Jahrhunderte stark vom Menschen geprägt und sind heute ein empfindliches Ökosystem aber auch ein Teil unseres Kulturerbes. Im Rahmen des globalen Naturschutzes und der Sicherung unseres Kulturerbes stehen seit 1955 die Feuchtgebiete unter besonderem Schutz des Departements.

Mit dem Aufschwung des Salzhandels im Mittelalter wird ein großer Teil des Feuchtgebietes mit Hilfe eines komplexen hydraulischen Systems in Salzgärten umgewandelt.

Im XIX. Jahrhundert wird der Vorgang des Einpökelns immer weiter aufgegeben. Hinzu kommt noch die Konkurrenz des Steinsalzes, sodass viele Salzgärten in Austernzuchtbecken umgewandelt werden. Und heute werden in den Feuchtgebieten zusätzlich extensive traditionelle Viehzucht und Ackerbau betrieben. Es sind selbstverständlich auch Nist- und Wohnplätze einer reichen Fauna und Flora.

Das Feuchtgebiet von Brouage ist der Hauptwohnsitz der Störche in der Charente-Maritme. Da dieses Gebiet nicht entwässert wird, ist das Nahrungsangebot sehr reichhaltig. Außerdem gibt es Nestplätze von mehr als 150 Arten, wie etwa des Graureiher oder des Silberreiher.

​Das Feuchtgebiet les Bris in Saint-Trojan-les-Bains wurde völlig umgestaltet und die Besichtigungen werden von einem Naturführer kommentiert.

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